Corona-Lockerung - Ausgabe wieder nach Kundengruppen

Die Wiederaufnahme des Tafel-Betriebs im Mai 2020 war eine richtige Entscheidung, weil die achtwöchige Total-Schließung für die bedürftigen Tafel-Kunden doch eine arge Belastung bedeutete. Daran konnte auch die hilfsweise Verteilung von Einkaufsgutscheinen nur wenig ändern. Sie war zeitlich begrenzt, von den verfügbaren Mitteln her "gedeckelt" und erreichte bei weitem nicht alle Kunden.

Der Entschluss zur Wiedereröffnung war somit nur konsequent. Allerdings bestand aufgrund der damals noch hoch eingeschätzten Gefährdungslage eine gewisse Unsicherheit über das richtige Ausgabekonzept. Fest stand zunächst nur eines: Eine Lebensmittel-Ausgabe im Tafel-Gebäude kam nicht in Frage und zwar sowohl zum Schutz der Kunden als auch dem der Mitarbeiterinnen. Die Ausgabe wurde also in den Außenbereich verlegt, der Kundeneinlass zudem limitiert. Es war ein in den Grundzügen spontan entwickeltes Konzept, für das Erfahrungswerte fehlten. So bald sich diese in der Folge einstellten, wurde abgeändert, wurde experimentiert. Der Betrieb "lief" zwar wieder, nach dem Empfinden aller aber nicht optimal.

Nicht nur bei den Tafel-Helferinnen und -Helfern, auch bei den Kunden selbst wurde der Ruf nach Rückverlagerung der Lebensmittel-Ausgabe in die Tafel-Räume und nach Bedienung in den gewohnten Gruppen und zu festen Zeiten laut. Am Dienstag, dem 25. August, war es dann soweit. Seitdem werden die Kunden wieder nach dem gewohnten Konzept bedient. Möglich war das durch die zwischenzeitlich erfolgte Installation von Sprühschutzschilden im Ausgaberaum und eine hinreichende Vorabinformation der Kunden über den geplanten Ablauf und das erwartete Verhalten. Nach wie vor wird jeweils nur eine begrenzte Anzahl von Kunden eingelassen und es gilt weiterhin: Mund-Nasen-Schutz und Abstandhalten ist in allen Bereichen Pflicht!

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