Tafel wird nach Corona-Krise wieder eröffnet

Zwar ist die Tafel, wie gewohnt, wieder an beiden Nachmittagen geöffnet. Auch Neukunden werden wieder auffgenommen. Allerdings wird jetzt jeweils nur eine begrenzte Anzahl von Menschen eingelassen und ausschließlich im Hofbereich der Tafel bedient. Das Betreten des Gebäudes ist nicht möglich. Zum Schutz vor Wind und Wetter sind deshalb vor dem Tafel-Gebäude zwei große Zelte aufgebaut, unter denen die Lebensmittel-Ausgabe stattfindet.

Die Tafel-Vorsitzende Monika Bartsch machte dazu in den Medien deutlich, dass diese Maßnahmen nicht nur zum Schutz der Kunden selbst, sondern auch aus Fürsorgepflicht gegenüber den Tafel-Helfern umumgänglich sind. Bartsch weiter: "Mund-Nasen-Schutzmasken sind für alle - Kunden und Tafel-Helfer - Pflicht!"

Die gewohnte Einteilung der Kunden in Gruppen, denen bestimmte Ausgabezeiten zugeteilt werden und die sich vorher auch im inneren Kundenbereich aufhalten können, gibt es solange nicht mehr, wie die behördlichen Auflagen zuu Abstandsgebot eingehalten werden müssen. Wie vor den Kassen der Supermärkte sind auch im  Hofbereich Abstandsmarkierungen auf dem Boden aufgebracht, die von den Menschen beachtet werden.  müssen.

Aber es geht Bartsch nicht nur um Masken und Einhaltung von Abständen. Auch der Aufenthalt der Kunden im Tafel-Bereich soll abgekürzt werden, um die  Infektionsgefahr zu verringern. Deshalb könnensich die Kunden vorerst nicht mehr Waren aussuchen, sondern erhalten pauschal eine (zudem vorgepackte) Kiste Lebensmittel. Nach Familiengröße kann unter diesen Umständen vorerst nicht differenziert. werden.

Die Tafel-Vorsitzende hofft, dass sich die Kunden auch vor dem in der Wartezone vor dem Tafel-Tor einsichtig verhalten: "Es muss allen klar sein, wenn das nicht klappt, kann die Tafel wieder geschlossen werden. Das ist weder im Interesse der Kunden noch in unserem Interesse".

 

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